Archiv der Kategorie: Allgemein

Klasse 1 G zu Besuch in der KiTa St. Martin am 12.6.2019

Heute Nachmittag war die Klasse 1g in der KiTa St. Martin eingeladen.

Zusammen mit den Vorschülern schauten wir uns das Puppentheater „Oh wie schön ist Panama“ an.

Der kleine Bär und der kleine Tiger suchen Panama, das Land ihrer Träume. Sie fragen viele Tiere und landen am Schluss wieder in ihrem eigenen Häuschen, das sie nun aber mit ganz anderen Augen sehen.

Nach diesem schönen Theaterstück zeigten uns die Schauspieler noch genau die Puppenfiguren.

Zum Abschluss gab es eine Panama-Party mit Fruchtspießen, Keksen und Muffins.

Besuch des Schülerrates der Böhämmer-Grundschule Bad Bergzabern beim Landtag in Mainz

Am 8. Mai machten sich 19 Schülerräte der 3. und 4. Klassen auf den Weg nach Mainz in den rheinland-pfälzischen Landtag. Begleitet wurden sie vom Schulleiter Hn. Eberle, der Vertrauenslehrerin Frau Bünger sowie der Schulsozialarbeiterin Frau Wirth.

In der Schule tagte der Schülerrat einmal im Monat, wo erste Erfahrungen mit Demokratie gesammelt wurden. Ein Teil der letzten Sitzungen diente jeweils zur Vorbereitung des Besuchs im Landtag. 

Endlich in Mainz angekommen, war es gar nicht so leicht den Landtag zu finden. Da das historische Deutschhaus bis auf Weiteres komplett renoviert und modernisiert wird, ist der Plenarsaal im Steinhaus, also im Museum untergebracht. Nachdem das richtige Gebäude gefunden worden war, waren alle gespannt zu sehen wo die echten Politiker ihre Sitzungen abhalten und Entscheidungen treffen.

Unsere Schülerräte wurden im sogenannten Steinsaal von Mitarbeitern des Landrates der Abteilung Kommunikation freundlich begrüßt. Sie wurden anschaulich unterrichtet über:

  • Der Landtag – was ist das eigentlich?
  • Unser Land Rheinland-Pfalz – Geographie und Föderalismus
  • Die Sitzordnung im Landtag – Spielregeln einer Plenarsitzung

Daraufhin folgte der spannendste Teil des Tages. Alle begaben sich erwartungsvoll in den beeindruckenden Plenarsaal zur Durchführung des Rollenspiels „Debatte im Landtag“. Die Kinder verteilten sich in den vorderen Reihen. Mit einer Drehung um die eigene Achse, wurde jeder in einen Abgeordneten verwandelt und durfte auf dem Stuhl eines echten Politikers Platz nehmen.

Ein Parlament wurde durch die Kinder konstituiert sowie die Wahlen von Landtagspräsident/in und Ministerpräsident/in durchgeführt. Die Erwachsenen durften am Rollenspiel nicht teilnehmen und waren lediglich Zuschauer beziehungsweise Berater.

Die Kinder brachten zuvor gesammelte Themenvorschläge ein, über die diskutiert werden sollte:

  1. Verkürzung der Sommerferien und dafür Verlängerung anderer Ferien
  2. Verschiebung des Unterrichtsbeginns auf 9 Uhr
  3. Abschaffung der Hausaufgaben
  4. Verpflichtende Ganztagsschule für alle

Mit großer Mehrheit erhielt das dritte Thema den Zuschlag.

Nun konnten zwei Fraktionen – eine dafür und eine dagegen – gebildet sowie deren Fraktionsvorsitzende gewählt werden.

Die Fraktionen hielten eine Sitzung ab, um den Antrag inhaltlich zu erarbeiten. Unser gewählter Ministerpräsident nahm zunächst an der Fraktionssitzung teil, begab sich danach aber auf die Regierungsbank, sodass unsere Landtagspräsidentin die Plenarsitzung eröffnen konnte. Darauf folgte eine lebhafte Debatte unter den Kindern zum Thema. Besonders viel Spaß bereitete das Mikrofon. Man musste auf einen Knopf drücken, um das Rederecht von maximal zwei Minuten erteilt zu bekommen.

Finn brachte es auf den Punkt: „Ich nehme Bezug auf das Argument von Jannis. Eigentlich will ich es nur ergänzen. Also, wenn man keine Lust hat Hausaufgaben zu machen, dann hat man keine Lust. Dann hat man halt einfach keine Lust.“ Schließlich wurde abgestimmt, wobei die Fraktionsdisziplin aufgehoben wurde und jeder kleine Politiker nach eigenem Gewissen abstimmen konnte. Natürlich wurde der Antrag „Abschaffung der Hausaufgaben“ mit großer Stimmenmehrheit angenommen. Die Erwachsenen zeigten sich begeistert vom Engagement und der Disziplin der Schüler beim Rollenspiel. Mit einer weiteren Drehung um die eigene Achse wurden unsere jungen Politiker wieder in die Realität zurückgeholt und zu Schülerräte zurück verwandelt. Schade, dass es nur ein Rollenspiel war! Leider bleiben Hausaufgaben nach wie vor bestehen.

Nach einem leckeren Mittagessen versammelten sich alle nochmal im Plenarsaal zu einem Feedback zum Landtagsbesuch sowie zur Klärung offener Fragen zur Arbeit der echten Abgeordneten.

Die Euphorie und Begeisterung unter den Kindern war groß. Die Leidenschaft für die Politik und die Demokratie war bei vielen geweckt worden. Nachdem geklärt war, was finanziell herausspringt, tauchte ein neuer Berufswunsch auf: „Ich will Minister werden!

Nun durften noch Fotos im Plenarsaal geschossen werden, bevor wir uns wieder auf die Heimreise begaben.

Der Besuch im Landtag hat einen starken Eindruck hinterlassen und wird den Kindern sicher noch lange in guter Erinnerung bleiben. Vielleicht wird die/der Eine oder Andere ein große/r PolitikerIn …. irgendwann.

Gewaltpräventions- und Selbstbehauptungstraining der Böhämmer-Grundschule Bad Bergzabern

Am 16. und 19.02.2019 nahmen 72 Kinder der ersten Klassenstufe der Böhämmer-Grundschule an einem zweistündigen Gewaltpräventions- und Selbstbehauptungskurs teil.

Die EWTO-Trainer Thomas Schneider und Peter Klammler vermittelten den Kindern spielerisch die Grundlagen und Ziele der Gewaltprävention. Die Schulungen beinhalteten sowohl psychologische als auch physische Techniken und Hilfestellungen, um so das Selbstbewusstsein und das Selbstwertgefühl der Teilnehmer / -innen zu stärken. Dabei kamen Inhalte aus dem Sicherheitsprogramm Kids-WingTsun zum Tragen.

„Damit unsere Kinder heute und in Zukunft gefahrlos und frei aufwachsen können, muß die Vermeidung von Gewalt zu einem zentralen Thema der Erziehung werden.“ (www.wt-schneider.org/wt-schneider-Gewaltpravention.html)

Das Gewaltpräventionskonzept der EWTO wurde in Zusammenarbeit mit Psychologen, Polizeibeamten, Lehrern, Erziehern und erfahrenen Selbstbehauptungs- und Selbstverteidigungsexperten entwickelt.

Die Eltern bekamen an einem separaten Elternabend die Inhalte, Methoden und Ziele des Trainings erläutert. Dabei konnten letzte Zweifel ausgeräumt werden, ob die Kinder bei der Auseinandersetzung mit dem Thema „Gewalt“ nicht überfordert seien.

Im Training wurden zur Verdeutlichung von Gefahrensituationen reelle Geschehnisse kindgerecht und spielerisch aber auch mit dem nötigen Ernst zur Sache thematisiert und aufbereitet.

Zunächst wurde geübt wie man in einer unangenehmen Situation richtig wegläuft, denn Flucht ist immer das erste Mittel der Wahl. Am effektivsten ist es dabei „Feuer, Hilfe, Überfall“ zu rufen und über die Schulter zu schauen, um den eventuellen Verfolger im Blick zu haben.

Die nächste Übung ging einen Schritt weiter, wenn Flucht nicht mehr möglich wäre. Die Trainer spielten zunächst drei Möglichkeiten vor, die die Kinder bewerteten und besprachen. Danach wurde die beste Lösung gemeinsam geübt. Alle stellten sich breitbeinig hin, nahmen dann die Schrittstellung ein, schauten wütend, nahmen die Arme und Hände vor den Körper und riefen lauf: „Lass mich / Lassen Sie mich in Ruhe!“. Eine laute Stimme und der Körper sind ein gutes Mittel um andere auf eine Notsituation aufmerksam zu machen.

Gegen Ende bekamen auch die Eltern einen kurzen Einblick in den Kurs und durften eine Übung beobachten. Thomas spielte dabei einen Fremden, der die Kinder in ein Gespräch verwickelte und um einen Gefallen bat. Die Kinder sollten darauf angemessen reagieren und eventuell Hilfe holen.

Zum Abschluss des Kurses erhielten alle Schüler eine Urkunde, die sie stolz entgegen nahmen.

Finanziell wurden die Kurse unterstützt vom Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur in Mainz.

Einen dreistündigen Aufbaukurs am 16.03.19 absolvierten 27 Kinder der 3. Klassenstufe.

Da die Trainer die Inhalte des Kurses spielerisch und anschaulich sowie mit viel Bewegung und Ausprobieren vermittelten, hatten die Kinder großen Spaß. Bei der „Weglauf-Übung“ und der Übung „Stopp-lassen-sie-mich-in-Ruhe“ konnten die Kinder selbst aktiv werden. Beim Drei-Stufen-Modell wurde das richtige Verhalten geübt, wenn man einen persönlichen Gegenstand weggenommen bekommt und wie man ihn schließlich zurückbekommen kann.

Spannend für die Kinder wurde es, als sie in Kleingruppen auf den Weg über den Flur geschickt wurden. Thomas spielte einen Unbekannten, lauerte ihnen auf, verwickelte sie in ein Gespräch und verlangte teilweise eine Bitte oder gar Taschengeld von ihnen. Die Schüler sollten in der Gruppe zusammenbleiben, weitergehen und sich auf nichts einlassen.

Besonderen Spaß hatten die Schüler mit einer Übung bei der sie auf sogenannte Bratzen schlagen durften. Dabei wurde geübt wie man sich erfolgreich körperlich wehren kann, wenn alle anderen Mittel ausgeschöpft sind.

Gegen Ende bekamen auch die Eltern der Drittklässler einen 30 minütigen Einblick in das Training. Zum Abschluss des Kurses konnten alle Schüler ihre verdiente Urkunde entgegen nehmen.

Finanzielle Unterstützung für den Kurs kam von der Kreisverwaltung SÜW zur Förderung von Präventionsworkshops.

Im Schulalltag oder auch auf dem Schulweg kann es zu Konflikten kommen. Das Gewaltpräventionsprogramm stellt einen wichtigen Beitrag zur Förderung der sozialen Kompetenzen der Grundschüler dar. Dessen Inhalt wird im Schulalltag immer wieder von den Lehrern und der Schulsozialarbeit aufgegriffen und vertieft, um die Nachhaltigkeit zu gewähren.

Präventionsworkshop 2018: Massage in Schulen

Im Oktober und November besuchte an fünf Terminen die Trainerin Frau Cathy Arnholt eine erste und eine zweite Klasse. Frau Arnholt lehrte die Kinder 15 einfache und spielerische Massagegriffe wie zum Beispiel der Bäcker, das Herz, die Brille, das Pferd oder der Schmetterling.


Die Kinder massierten sich paarweise gegenseitig über den Kleidern, massiert wurden dabei Kopf, Rücken und Arme, die Einwilligung „Möchtest du eine Massage?“ vorausgesetzt. Die Erwachsenen zeigten die Griffe aber massieren nicht selbst. Zum Abschluss bedankten sich die Massierten bei ihrem Partner für die Massage und die Rollen wurden getauscht.

Jedes Kind bekam einen Plan, auf dem eine Skizze und ein Begriff für jeden Massagegriff abgebildet waren. Die Klassen übten anschließend weiter an dem Programm.

Am letzten Termin erkundige sich die Trainerin nach dem Fortschritt der Massageübungen und beantwortete aufgetauchte Fragen. Die Kinder waren sehr konzentriert und führten ihre Massagegriff gekonnt vor, da sie mit ihren Lehrerinnen fleißig geübt hatten. Im Klassenzimmer entstand eine schöne ruhige Atmosphäre. Die Trainerin lobte die Schüler für ihre tolle Vorführung.

Zur Belohnung zeigte Frau Arnholt eine Überraschungsmassage zum Thema Wetter: die Sonne, die Wolke, der Regenbogen, der Wind, der Schnee und der Regen. Diese kurze Massage konnte schnell erlernt werden und eignete sich gut um in den Schulalltag eingebaut zu werden.

Diese kindgerechte Art der Massage kommt ursprünglich aus Schweden und Kanada und wird weltweit in über 30 Ländern erfolgreich praktiziert. Die Erfahrung zeigte, dass die Massage Ruhe und Konzentration förderte, die Gewaltbereitschaft reduzierte und die Beziehung der Kinder untereinander verbesserte.

Die Lehrerinnen berichteten: „Die Klassengemeinschaft wurde durch das Massageprojekt gestärkt“ sowie „Einerseits gingen die Schüler achtsamer und empathischer miteinander um. Andererseits lernten sie sich zurückzunehmen, sich zu entspannen und die Massage zu genießen.“

Aufgrund der guten Erfahrungen wird im Unterricht weiterhin kontinuierlich eine Massageeinheit eingebaut werden, um die positiven Effekte zu erhalten.

Die Kartoffeln der Ganztagsklasse 2g – 3g

17. April 2018: Wir hacken das Hochbeet und rupfen das Unkraut.

24. April 2018: Jedes Kind pflanzt eine gekeimte Kartoffel ein.

Wir warten, bis etwas passiert und ab und zu gießen wir.

Endlich ist es soweit: Ein paar kleine Pflanzen schauen aus der Erde. Alle Kinder freuen sich riesig.

23. Mai 2018: Wir jäten das Unkraut und häufeln die Kartoffeln.

Unsere Kartoffeln wachsen und wachsen und wir sehen schon die weißen Blüten.

Während der Sommerferien wachsen die Kartoffeln weiter.

18 September 2018: Als Drittklässler ernten wir unsere Kartoffeln und zählen über 100.

Daraus kochen wir Knusperkartoffeln, Pellkartoffeln und leckeren Kartoffelsalat!


Leander Hennes Resch – Ein Virtuose an der Böhämmer – Grundschule

Leander ist nun in der 3. Klasse unserer Böhämmer – Grundschule, war jedoch schon seit Beginn der Grundschulzeit stets erfolgreich bei verschiedenen Wettbewerben auf der Geige. In diesem Jahr konnte er sogar bei internationalen Wettbewerben  sein Können unter Beweis stellen.

So hat er anfang Mai an der Leonid Kogan International Competition for Young Violinists in Brüssel teilgenommen und dort in seiner Altersklasse (bis einschließlich 9. Jahren) den 3. Preis erreicht.

Weiterhin hat er Ende Mai bei dem Internationalen Musikwettbewerb Rising Stars Grand Prix in Berlin die Auszeichnung „honorable mention of a very good result“ erhalten.

Anfang Juni gewann er bei der International Music Competition „Grand Prize Virtuoso“ in Salzburg den 1. Preis und durfte am 07.07.18 bei der Award Ceremony im Wiener Saal des Mozarteum in Salzburg auftreten. Eine großartige Erfahrung für ihn und 34 anderen Preisträgern (im Alter zwischen 4-37 Jahren) aus 28 Nationen war es, an einer so renommierten Örtlichkeit musizieren zu dürfen. Hierüber sind auch zwei Berichte in der Rheinpfalz erschienen.

Selbst in seinen Ferien bleibt er seinem Instrument treu und nahm am 26.07. 2018 an der International Music Competition „Rovere D`oro – Giovani Talenti“ in San Bartolomeo al Mare, Italien, teil. Dort konnte er in seiner Altersklasse mit 100 von 100 möglichen Punkten den 1. Preis gewinnen und durfte als einer der besten Teilnehmer des gesamten Wettbewerbs bei einem abends stattfindenden Meisterkonzert auftreten. Eine tolle Erfahrung war es für ihn, bei einem Open-Air-Konzert auf einer Piazza vor einer beleuchteten Kathedrale musizieren zu dürfen.

Jetzt freut sich Leander auch wieder sehr auf seine Klassenkameraden und auf seine neue Klassenlehrerin.

Einen Online-Beitrag der Landesschau Rheinland-Pfalz: Der Junge mit der Geige – Leander Hennes Resch aus Barbelroth sehen Sie hier.

Schmetterlingsprojekt der Klasse 1g

Im Zeitraum vom 17. Mai bis 06. Juni 2018 führte die Referendarin Frau Rapp mit den Schüler/innen der Klasse 1g im Sachunterricht ein Projekt zum Thema „Schmetterlinge“ durch. Für dieses Projekt wurden Raupen des Distelfalters in Aufzuchtbechern bestellt, um die Entwicklung von der Raupe zum Schmetterling für die Schüler/innen so nah wie möglich zu gestalten. 

Ab dem Ankunftstag der Raupen wurde ein Beobachtungsheft geführt, dass die Schüler/innen sehr motiviert gestalteten. Jeden Tag war es ihnen möglich die Raupen dabei zu beobachten wie sie Nahrung zu sich nehmen, wachsen und Seidenfäden spinnen. Sie entdeckten wie sie sich verpuppten, sich in einen Kokon spinnten und letztendlich schlüpften. Den Schmetterlingen durften sie mit einer Pipette Zuckerlösung auf kleine Schwämme träufeln, sowie frische Orangenscheiben in die Aufzuchtvolieren geben, damit die Schmetterlinge nicht verhungern und verdursten. Außerdem verwandelten die Schüler/innen mithilfe von selbstgesammelten Blättern, Steinen und Blüten die Aufzuchtvolieren in ein natürlicheres Umfeld. Am 06. Juni wurden gemeinsam mit den Schüler/innen und der Klassenlehrerin Frau Dillenburger die Schmetterlinge am Blumenbeet auf dem Schulhof freigelassen.

Gewaltpräventions- und Selbstbehauptungstraining der Böhämmer-Grundschule Bad Bergzabern

Am 24.02. und 12.03.2018 nahmen 54 Kinder der ersten Klassenstufe der Böhämmer-Grundschule an einem zweistündigen Gewaltpräventions- und Selbstbehauptungskurs teil.

Die EWTO-Trainer Thomas Schneider und Peter Klammler vermittelten den Kindern spielerisch die Grundlagen und Ziele der Gewaltprävention. Die Schulungen beinhalteten sowohl psychologische als auch physische Techniken und Hilfestellungen, um so das Selbstbewusstsein und das Selbstwertgefühl der Teilnehmer / -innen zu stärken. Dabei kamen Inhalte aus dem Sicherheitsprogramm Kids-WingTsun zum Tragen.

Den Eltern wurden an einem separaten Elternabend am 14.02.18 die Inhalte, Methoden und Ziele des Trainings erläutert. Dabei konnten letzte Zweifel ausgeräumt werden, ob die Kinder bei der Auseinandersetzung mit dem Thema „Gewalt“ nicht überfordert seien.

Im Training wurden zur Verdeutlichung von Gefahrensituationen reelle Geschehnisse kindgerecht und spielerisch aber auch mit dem nötigen Ernst zur Sache thematisiert und aufbereitet.

 

        

Zunächst wurde geübt wie man in einer unangenehmen Situation richtig wegläuft, denn Flucht ist immer das erste Mittel der Wahl.

Die nächste Übung ging einen Schritt weiter, wenn Flucht nicht mehr möglich wäre. Die Trainer spielten zunächst drei Möglichkeiten vor, die die Kinder bewerteten und besprachen. Danach wurde die beste Lösung gemeinsam geübt.

 

Alle stellten sich breitbeinig hin, nahmen dann die Schrittstellung ein, schauten wütend,

nahmen die Arme und Hände vor den Körper und riefen lauf: „Lass mich / Lassen Sie mich in Ruhe!“. Eine laute Stimme und der Körper sind ein gutes Mittel um andere auf eine Notsituation aufmerksam zu machen.

Gegen Ende bekamen auch die Eltern einen kurzen Einblick in den Kurs und durften eine Übung beobachten. Thomas spielte dabei einen Fremden, der die Kinder in ein Gespräch verwickelte und um einen Gefallen bat. Die Kinder sollten darauf angemessen reagieren und eventuell Hilfe holen.

Zum Abschluss des Kurses erhielten alle Schüler eine Urkunde, die sie stolz entgegen nahmen.

Im Schulalltag oder auch auf dem Schulweg kann es zu Konflikten kommen. Das Gewaltpräventionsprogramm stellt einen wichtigen Beitrag zur Förderung der sozialen Kompetenzen der Grundschüler dar. Dessen Inhalt wird im Schulalltag immer wieder von den Lehrern und der Schulsozialarbeit aufgegriffen und vertieft um die Nachhaltigkeit zu gewähren.

Finanziell wurde das Projekt unterstützt vom Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur in Mainz.

 

Prävention Internet – Gewusst was!

Medienkompetenztraining im Rahmen eines Präventionsworkshops des Landkreises SÜW:

Prävention Internet – Gewusst was!

Am 07. und 08.12.2017 nahmen 4 vierte Klassen der Böhämmer-Grundschule Bad Bergzabern an einem Training teil, um mehr über das Internet zu erfahren.

Kursleiter waren Raphael Wagenblatt und zwei seiner Mitarbeiter von DaRa Innovations, die hauptberuflich programmieren und mit dem Internet gut vertraut sind. Organisiert und begleitet wurde das Projekt von der Schulsozialarbeiterin Sibylle Wirth.

„Surfen im Internet ist wie Radfahren. Es gibt Steine im Weg an denen man stürzen kann, weshalb man auch einen Helm tragen sollte. Im Internet sollte man ebenfalls auf die Steine achten und sich schützen“, so Raphael Wagenblatt.

Nach Befragung der Schüler stellte sich heraus, dass bis zu 40%  einer Klasse bereits ein Smartphone besitzen und damit auch permanent mit dem Internet verbunden sind.

Um das Internet den Kindern anschaulich darzustellen, wurde mit den Schülern das Internet mithilfe eines Seils als Symbol für eine Datenleitung nachgebaut. Alle wurden vernetzt, die Einzelnen stellten einen Computer dar und dann wurde eine Nachricht verschickt. Dadurch wurde klar, dass eine Nachricht im Internet über viele Stationen geht. Ein Kind wurde aufgefordert, den Bösen zu spielen, der die Nachricht abfängt oder verfälscht. „Ach so gut das?!“, äußerten einige überraschte Schüler.

Daran knüpfte sich die Klärung grundlegender Begriffe zum Thema Internet an. Ein Browser ist zum Beispiel wie eine Tür, die sich öffnet, damit man ins Internet kommt. Und was bedeutet eigentlich www? Was ist eine Suchmaschine, ein Fake-Profil, was ist ein sicheres Passwort? Diese und noch weitere Begriffe wurden geklärt und parallel über einen Laptop mit Beamer anschaulich dargestellt.  

Die nächste Aufgabe bestand darin, verschiedene Begriffe den richtigen Überbegriffen wie künstliche Intelligenz, soziale Netzwerke, Browser oder Suchmaschinen zuzuordnen. Die Kursleitung ging daraufhin kindgerecht auf die Fragen der Schüler ein.

Besonders beeindruckt waren die Schüler von der Demonstration von Raphael Wagenblatt, wie man in kürzester Zeit mit einem einfachen Programm einen Virus schreiben kann, der den Computer lahmlegt. Dadurch wurde deutlich, wie wichtig ein Virenschutzprogramm ist.

Abgerundet wurde das Training mit einem Kreuzworträtsel sowie einem Infoblatt zur Erstellung eines sicheren Passworts und einer Informations- und Hilfeseite zum Thema Internet.

Ein Junge sagte: „Es hat großen Spaß gemacht! Super, dass ich gelernt habe wie ich ein sicheres Passwort erstelle und ich war beeindruckt von dem Virus, den Raphael geschrieben hat.“

(S. Wirth)

Gewaltpräventions- und Selbstbehauptungstraining der Böhämmer-Grundschule Bad Bergzabern

„Damit unsere Kinder heute und in Zukunft gefahrlos und frei aufwachsen können, muss die Vermeidung von Gewalt zu einem zentralen Thema der Erziehung werden.“

Am Samstag, den 02.09.2017 nahmen 41 Kinder der vierten Klassenstufe der Böhämmer-Grundschule am Gewaltpräventions- und Selbstbehauptungskurs teil.

Die zwei EWTO-Trainer Thomas Schneider und Peter Klammler vermittelten den Kindern spielerisch die Grundlagen und Ziele der Gewaltprävention. Unter anderem lernten die Kinder wie man vor einem Verfolger richtig wegläuft, sich dabei nach hinten umdreht und gleichzeitig nach „Hilfe“ ruft. Viel effektiver ist es nämlich, wenn man: „Feuer, Hilfe, Überfall“ ruft.

Das Gewaltpräventionskonzept der EWTO wurde in Zusammenarbeit mit Psychologen, Polizeibeamten, Lehrern, Erziehern und erfahrenen Selbstbehauptungs- und Selbstverteidigungsexperten entwickelt.

Da die Trainer die Inhalte des Kurses spielerisch, anschaulich, mit viel Bewegung und Ausprobieren vermitteln, hatten die Kinder großen Spaß. Bei der „Weglauf-Übung“ und der Übung „Stopp-lassen-sie-mich-in-Ruhe“ konnten die Kinder aktiv werden und das Gelernte sofort üben und ausprobieren. Beim Drei-Stufen-Modell wurde das richtige Verhalten geübt, wenn man einen persönlichen Gegenstand weggenommen bekommt und wie man ihn schließlich zurückbekommen kann.

Besonderen Spaß hatten die Schüler mit einer Übung bei der sie auf sogenannte Bratzen schlagen durften. Dabei wurde geübt wie man sich erfolgreich körperlich wehren kann, wenn alle anderen Mittel ausgeschöpft sind.

Gegen Ende bekamen auch die Eltern einen kurzen Einblick in den Kurs und durften zwei Übungen beobachten. Zum Abschluss des Kurses konnten alle Schüler stolz eine Urkunde entgegen nehmen.

Im Schulalltag kommt es immer mal wieder zu Konflikten, weshalb das Gewaltpräventionsprogramm eine wichtige Rolle spielt in der Förderung der sozialen Kompetenzen der Grundschüler. Dessen Inhalt wird im Schulalltag immer wieder aufgegriffen und vertieft.

 

S. Wirth