Böhämmer

Böhämmer ist die volkstümliche Bezeichnung für die Bergfinken, die in den skandinavischen Wäldern brüten und im Winter auf ihrem Zug nach Süden auch in die Gegend von Bad Bergzabern kamen. Dort wurden sie bis zum Jahre 1908 auch mit Blasrohren gejagt.

Diese Böhämmer-Jagd war natürlich nicht der Grund, warum Schüler, Lehrer und Eltern der damaligen Grundschule Bad Bergzabern sich für den Namen Böhämmer-Grundschule als Bezeichnung ihrer Schule entschieden haben. Ausschlaggebend war vielmehr das Sozialleben dieser bunten, farbenreichen und munteren Vögel, deren Eigenheit es war, in dicht gedrängten Reihen auf den Ästen der Bäume zu sitzen und immer wieder zusammen zu rücken.

Das Wort „Böhämmer“ im Namen unserer Schule steht also für Zusammenrücken, für Zusammenhalt, für Zugehörigkeitsgefühl, für Gemeinschaftssinn. Darum haben wir es in unserer Schule zur besonderen Aufgabe gemacht, die sozialen Kompetenzen unserer Kinder so weit zu fördern und zu stärken, dass dieses Zusammengehörigkeitsgefühl auch täglich erlebt wird und die Kinder freundlich, höflich, rücksichtsvoll und friedlich miteinander umgehen.

Damit die Kinder einen Bezug zum Namen unserer Schule herstellen können, gestalten wir in allen Klassen im Zweijahresrhythmus einen Tag als Böhämmer-Tag. An diesem Tag setzen sich die Kinder in verschiedenen Lernbereichen mit dem Thema „Böhämmer“ auseinander.

Sie erfahren etwas über die mit dem Begriff „Böhämmer“ verknüpften Traditionen, singen gemeinsam das von Wilfried Berger, einem ehemaligen Kollegen dieser Schule, komponierte Böhämmer-Lied oder gestalten Projekte zu diesem Thema.

Zum Abschluss des Tages kommen dann alle Schüler zusammen und singen gemeinsam das Böhämmer – Lied.

Die Böhämmer – Eine Bildergeschichte (Klasse 2d – Frau Schilling)

Böhämmer Lied

Böhämmerlied Text autorensigniert

Wie die Böhämmer zu ihrem Namen kamen (ein Märchen von Frau Renate Becker)